Der See stellt ein wichtiges Erholungsgebiet dar, vor allem für Münchener, da er mit der S-Bahn nach Starnberg oder Tutzing leicht zu erreichen ist.

Mit der Eisenbahn oder mit dem Auto, über die A 95 , ist Seehaupt  an der Südseite des Starnberger See´s leicht zu erreichen. 

 

Für Wanderer und Radfahrer gibt es eine ca. 49 km lange Rundstrecke um den See herum, die mit kurzen Ausnahmen auf Feld- und Waldwegen sowie für den Kfz-Verkehr gesperrten Straßen verläuft.

Etwa 20 Kilometer des Seeufers sind öffentlich zugänglich.

 

Zwischen Niederpöcking und Possenhofen gibt es den Paradies-Badeplatz, das Erholungsgelände der Landeshauptstadt München, mit Liegewiesen, Badestegen, Grillplätzen, Volleyplatz und einem Strandabschnitt für Windsurfer.

Große Badewiesen gibt es außerdem in Percha und zwischen Ambach und Seeshaupt. Freibäder gibt es in Starnberg und Tutzing.

 

Eine Reihe von Segel- und Surfschulen sind rund um den Starnberger See vorhanden, ebenso Bootsverleihe.

 

Die Bayerische Seenschifffahrt bietet Linien-, Rund- und Sonderfahrten. Mit der MS Phantasie kann man von Starnberg aus direkt zum Museum der Phantasie, besser bekannt als Buchheim-Museum, in Bernried fahren, das eine große Attraktion geworden ist.

 

Neben Rudern (es gibt zahlreiche Vereine rund um den See), ist Segeln ein beliebter Sport, auch wenn der Starnberger See als Schwachwindrevier mit gelegentlich schnell aufziehenden Gewittern und drehenden Winden gilt. Segeln ist theoretisch ohne Führerschein möglich, allerdings verlangen alle Bootsverleiher und die meisten Segelclubs wenigstens einen Sportbootführerschein-Binnen.

Segelboote kürzer als 9,20 m und ohne Motor können im Rahmen des Gemeingebrauchs ohne Genehmigung benutzt werden, wobei die örtlichen Regeln zu beachten sind (z. B. Abstand zum Ufer, Schutzgebiete, Vorfahrt der Fahrgastschiffe).

Öffentliche Einlassrampen gibt es in Tutzing und Ammerland (ohne Parkmöglichkeit) sowie im Erholungsgebiet bei Ambach.

Motor- und Elektroboote ebenso wie Segelboote mit mehr als 9,20 m Länge oder mit einem Hilfsmotor über vier Kilowatt Leistung oder mit Wohn-, Koch- oder sanitären Einrichtungen benötigen eine Zulassung des Landratsamtes Starnberg und ein Kennzeichen sowie einen privatrechtlichen Gestattungsvertrag mit der Bayerischen Schlosserverwaltung. Sinngemäß das Gleiche gilt für Liegeplätze an Bojen oder Stegen.

Für Motorbootgenehmigungen am Starnberger See gibt es ein festes Kontingent von 255 privaten Lizenzen und eine Vormerkliste mit einer Wartezeit von ca. 18 Jahren.

Wasserskifahren ist auf einer bestimmten Fläche im See zu bestimmten Tageszeiten möglich.

 

Tauchen ist im Starnberger See im Rahmen der Vorschriften der Allgemeinverfügung des Landratsamtes Starnberg gestattet.